Sebastian Brant

 
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Sebastian                      Brant                                                        - Stultifera navis. 1498.
Sebastian Brant
"Stultifera navis. 1498. "
14.000 €
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                               Isidor von Sevilla                                           - Synonyma. 1551.
Isidor von Sevilla
"Synonyma. 1551. "
2.100 €
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Hieronymus                     Gebwiler                                                     - Magistralis totius parvuli... 1511
Hieronymus Gebwiler
"Magistralis totius parvuli... 1511 "
1.360 €
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Johann                         Brenz                                                        - In evangelio. 1545
Johann Brenz
"In evangelio. 1545 "
1.090 €
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Johannes                       Dryander                                                     - Practicierbüchlein. 1589
Johannes Dryander
"Practicierbüchlein. 1589 "
700 €
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  - Biblia. 1743

"Biblia. 1743 "
600 €
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Christoph August               Tiedge                                                       - Album von Sydow.
Christoph August Tiedge
"Album von Sydow. "
380 €
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                               Mandl                                                        - Entwurf, Kaffeefrau. Um 1910.
Mandl
"Entwurf, Kaffeefrau. Um 1910. "
300 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Sebastian Brant

Straßburg 1447
- Straßburg 1521


1458 wird Sebastian Brant in Straßburg als Sohn eines Gastwirts geboren. Der deutsche Humanist und Dichter ist der Verfasser des "Narrenschiffs". Sein Werk ist eines der populärsten Bücher, das im 16. Jahrhundert entstanden ist. Ab 1475 studiert er an der Universität Basel Jura und klassische Sprachen, promoviert 1489 zum Doktor und wird 1496 besoldeter Professor an der Universität Basel. Brant wird 1492 zum Dekan der Juristischen Fakultät benannt und gibt seine Lehrtätigkeit als Professor auf, als 1499 Basel aus dem Deutschen Reich ausscheidet und der Schweizer Eidgenossenschaft beitritt. Sebastian Brants Hauptwerk neben Flugblättern und Moralschriften war, wie oben erwähnt, das in Straßburg gedruckte "Narrenschiff", das 1494 erscheint und mehrmals nachgedruckt wird. Schnell wird es umgearbeitet und ins Lateinische, sowie in die französische, englische und niederländische Sprache übersetzt. Das Werk "Narrenschiff" mit seinen 113 Abhandlungen über menschliche Laster, Schwächen und Torheiten, die mit über 100 Holzschnitten illustriert sind, wird zu einem europaweiten Bestseller. Sebastian Brant wird dadurch zum bekanntesten Vertreter der Narrenliteratur. Er kehrt 1501 nach Straßburg zurück, wird Rechtskonsulent und 1503 zum obersten städtischen Beamten, dem Stadtschreiber berufen. Schließlich wird Brant zum kaiserlichen Rat und zum Beisitzer des  Hofgerichts in Speyer durch den deutschen Kaiser Maximilian I. benannt. Sebastian Brant spielt eine bedeutende Rolle in der Rechtsgeschichte als Verfasser einiger kleinerer Traktate, weiterhin ist Brant Herausgeber zweier bedeutender Bücher. 1509 lässt er den "Laienspiegel" Ulrich Tenglers und 1516 den "Klangspiegel" von Conrad Heyden, drucken. 1521 stirbt Sebastian Brant in Straßburg.